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LAGARIZA 2014

Finca Millara, Panton, Lugo,Mencia 100% (Barrique)

kirschfarben, dicht. In der Nase fruchtig mit Noten von Himbeeren, Kräutern, schwarze, süsse Cassis. Samtig, traubig im Gaumen mit angenehm sanften und sehr eigenständig frischen, eher leichten, neuen Geschmack >2020

Produzent: Millara

Finca Millara, Ribeira Sacra Am Mino, einem der letzten frei mandrierenden Flssen im Sden Galiziens liegt das Weinbaugebiet Ribeira Sacra D.O. Diese Gegend gehrt zu den romanischsten Europas, kaum je besucht, ausser vielleicht von ein paar Pilgern die sich hierhin auf den Spuren von Jakobus verirren. Im mittelalterlichen Weiler "Finca Millara" ist hier vor einigen Jahren die gleichlautende Bodega entstanden. Direkt am Ufer des Mino hat Fernando de Santiago von gegen zweihundert Kleinstbauern uralte Rebstcke zusammengekauft mit dem Ziel, der einst unter den Mnchen blhende Weinbau wieder zu beleben. Optimal Richtung Sden orientiert liegen die uralten Rebterrassen an den Steilhngen, direkt abfallend ins klare Wasser. Die Trockenmauern der Terrassen wurden alle in mhseliger Handarbeit restauriert, die verhrteten Bden mit neuem Schieferkies zu gut filtrierten Bden aufgelockert. Bestockt sind 21ha mit der autochtonen Sorte Mencia die im Mino, Bierzo und Galizien weit verbreitet ist. Geerntet wird ausschliesslich von Hand, fr Maschinen ist bei solch engen Verhltnissen kein Platz. In etlichen, kleinen Huschen, die derzeit zum Teil noch restauriert werden, hat Fernando einen funktionalen, modernern Keller eingerichtet. Sein Kredo: rigorose Erntebeschrnkung, alle Trauben werden handverlesen und gesndert, vergoren wird mit eigenen Hefen in temperaturkontrollierten Stahltanks und der Ausbau erfolgt in Eichenfssern. Bereits mit dem ersten Jahrgang gelang Fernando de Santiago ein wunderbarer Start-up. De Santigo's wahl extrem ertragsarmer Mencia-Klone hat sich bewhrt. Robert Parker hat seine helle Freude, sind die Mencia-Weine doch meist eher leicht und etwas einfach gestrickt, nicht so der Finca Millara. Der zwlfmonatige Ausbau in Barriques und die anschliessende jhrige Reifung in der Flasche verleiht dem Wein eine Tiefe Komplexitt. Da verteilt Robert Junior gerne mit der grossen Kelle, trotz seinen 91-93 Punkten, der Wein ist einfach wunderbar. Seit 2012 ist nun auch erstmals der Zweitwein Lagariza erhltlich. Dieser Wein aus den Neupflanzungen stammt ebenfalls aus sehr kleinen Erntemengen, wird im Stahl vinifiziert und in franzsischen Barriques ausgebaut.