Cavino -

cavino genossenschaft
import & handel
von wein & olivenöl
bahnhofstrasse 1
ch-8712 stäfa
vino@cavino.ch

AKTUELL: laufende Subscriptionen finden Sie unter nebenstehendem Link: Subscription
Euro-Schnäppen, Jahrgangswechsel und Restposten unter dem Suchwort "outlet" im Shop
CAVINO beliefert als Importeurin auch diverse Weinhandlungen in der ganzen Deutschschweiz
Falls Sie ihren Lieblings-CAVINO-Wein in ihrer Nähe einkaufen wollen, wir sagen Ihnen wo der nächste Anbieter ist


Dominik Benz kommt vor der Ernte 2016 nochmals in die Schweiz und zeigt seine Weine. Sämtliche Weine der beiden aktuellen Jahrgänge wurden bereits international hoch ausgezeichnet, chapeau!
Dominik hat die Kunst des Weinmachens u.a. auch in der Stäfner Sternenhalde erlernt, ein Vorbeischauen lohnt sich, das Gebiss muss nicht gekehrt werden, Dominik ist ausgewandereter Schweizer und hat seinen Dialekt noch nicht mit dem Oxzitanischen getauscht wie er in der Region Ariège am Flüsschen Lèze gesprochen wird.

VORSCHAU:

SAMSTAG 24. SEPTEMBER 2016
CAVINO STÄFA
12-19 UHR

CHILBI & DEGUSTATION im Rahmen des Languedoc Weinwanderfestival 2016
mit Marc Benin von der Domaine de Ravanes

SAMSTAG 24. SEPTEMBER 2016
WEINWANDER-FESTIVAL LANGUEDOC
12-20 Uhr Bergrestaurant Albishorn, Hausen am Albis: gratis ein Glas IBIS blanc von MARC BENIN für alle Wanderer 
Das Albishorn ist vom Parkplatz Mittelalbis (Albispass) in 25 Minuten zu Fuss oder mit dem Mountainbike erreichbar. Bettina Rohre freut sich euf euren Besuch

SAMSTAG 29. OKTOBER 2016
ZWEI SPANIER ZU BESUCH BEI CAVINO 12-19 UHR
Guillermo Rodríguez von VINEDOS & BODEGAS PABLO, Carinena DO
Josep Puiggros von BODEGAS PUIGGROS, Catalunya DO

zeigen ihre spannenden Weiss. und Rotweine

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Soeben eingetroffen

ARROBA BY GRATIAS 2015

TresGe by Ana Gomez Sanz, Paiporta
Pintaill@
diese Traubensorte ist beinahe Ausgestorben. Sie wurde nie in Monokulturen angebaut, sondern im in gemischten Bestockungen. Die Sorte wird Pintaillo oder Pintailla genannt, Ana Gomez nennt sie Pintaill@ tiefes Himbeerrot. Aroemn von roten Früchten. Frisch mit schöner Länge, elegante Tannine, lang und spannend im Finale. Von dieser Rarität wurden gerademal 220 Flaschen produziert.

33.00 (max. 60 Flaschen)

sowie weitere, spannende Bioweine in Mikromengen

Gratias Winery, Alborea
Ivan, Jose und Ana Gomez Sanz stehen hinter dem ambitionierten Familienprojekt. In Alborea wachsen auf dem eigenen Majuelo eine halb Hektare uralte Bobal-Reben. Der benachbarte Winzer Pepe wollte seine alten Bobalstöcke ausreißen das der Ertrag zu klein ist und ein weiterer Nachbar Sergio, engagiert sich im Projekt und liefert heute seine eigenen Trauben für den besten Bobal „GRATIAS“.
Der Anbau erfolgt nach biologischen Grundsätzen, eine Zertifizierung für die maximal 2500 Flaschen ist aber nicht vorgesehen. Als „ethical wine“ sehen die Drei ihr nach langem Träumen nun konkretisiertes Projekt. Fair und motivierend gut sind die Preise die TresGe für die zugekauften Trauben von Pepe und Sergio bezahlen, der Endverkaufspreis an die Freunde und Kunden soll so tief wie möglich sein, jedermann habe das Recht Hoch-Qualitätsweine zu genießen. Für Ivan, Jose und Ana bleibt des gratias für den durch vieler Freunde Leistung verwirklichte Traum vom eigenen Wein, gratias dass Cavino dieses Juwel importieren durfte.

Wie kommen all unsere Weine in die Schweiz

öfters werden wir gefragt, ob wir die Weine selber in Südfrankreich, Italien, Portugal oder Spanien abholen. Nein, dies tun wir nicht, dies ist auch kaum mehr möglich. Wein kann nicht am normalen Warenzoll verzollt werden, dazu braucht es Zugang zu einer speziellen Software und spezialisierte Deklarations-Büros. Auch wäre ein Selberholen kaum wirtschaftlich. Auf 1500 Flaschen die wir in unser Firmenwagen und Anhänger bringen liesse sich der Aufwand an Diesel und Zeit kaum sinnvoll überwälzen. Unser Importvolumen ist auch viel zu gross, wir wären nur noch am Kilometer abspuhlen, um erfolgreich zu sein müssen wir aber bei unseren Kunden sein auch wenn die Vorstellung von "Ferien-Fahrten in den Süden" verlockend tönen.

Diese Arbeit überlassen wir gerne unseren Spezialisten denen wir hier mal ganz herzlich danken möchten.Wir besuchen aber unser Produzenten und sie besuchen uns. Seit Internet und @mail ist die Kommunikation auch intensiver und einfacher geworden wie zur Zeit unseres Starts als "Importeure für's Rössli Stäfa" 1983, resp. 1994 unter Cavino.

Wir transportierten beinahe alle unsere Weine über eine spezialisierte Transportfirma die fast ausschliesslich Wein schippert. Wenn Sie im Süden Frankreichs auf der Autobahn oder in den Weinregionen einem Lastenzug von VINAG begegnen, hupen und winken Sie dem Chauffeur, er transportiert vielleicht Weine für Cavino und freut sich sicherlich. VINAG organisiert für uns alle administrativen Arbeiten im In- und Ausland, lässt die Weine verzollen und liefert sie dann nach Stäfa in unser Aussenlager.

Übrigens die Kosten für den Transport von einer Flasche Wein belaufen sich auf Fr. -.50 bis 1.-, hinzu kömmen aber noch Kosten für Disposition, Deklaration und Zölle, allerlei Gebühren und Abgaben. Der Gesamt-Zuschlag beläuft sich für alle die Flaschenweine importieren auf 1.90 bis 3.00 pro Flasche. Einsparen kann man nur beim Gewicht der Flaschen (Zölle basieren auf Gewicht) und bei der importierten Menge (Rabatte auf Transportpreise) ausser man wählt den billigten Transporteur, spart bei den Löhnen der Fahrer und verzichtet in der Folge auf einen seriösen, produkteschonenden Transport.
Der Rest der Kosten ist für alle gleich: Zoll-Ansätze, Gebühren, Maut und Dieselpreise sowie Schwerverkehrsabgabe machen auch keine Unterschiede zwischen Discounter und Fachhändler. Die MwSt die auf alles erhoben wird ist ebenfalls für alle 8%.

Wir glauben es macht kein Sinn beim Import die Preise zu drücken, das Sparpotential von 1.- entspricht schlicht keiner relevanten Summe. Noch weniger Sinn macht es beim Einkauf der Weine die Produzenten zu pressen. Das Importieren von Billigst-Weinen ist ein gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Stumpfsinn. Mit VINAG als Partner wissen wir, dass in der Führerkabine auch immer die Leidenschaft für unsere Winzer und Weine mitfährt, dies ist ein echter, unbezahlbarer Mehrwert.

Danke VINAG für euren guten Job



Neue biodynamische Weine von 3 Weingütern:

Domaine de la Réserve d'O

Domaine de la Reserve d'O
2004 fand Marie Chauffray im Tal des Herault auf 400 m.ü.M eine Parzelle von 10 Hektaren Reben. Sofort war klar: "Das wird mein Wein". Es war Liebe auf den ersten Blick.
Zusammen mit ihrem Partner Frédéric baute sie die Domaine auf.
Die Parzelle auf dem Hochplateau des Larzac ist reich an Kalk-Steinen und die Böden sind äusserst karg. Die Isolation von anderen Weingütern, der stets blasende Nordwind und die Eichenwälder schützen die Reben vor Krankheiten. Es herrschen nahezu optimale Bedingungen für die Produktion von biologisch dynamischen Weinen. Reserve d'‘O wird sowohl von ecocert wie von Demeter kontrolliert und zertifiziert. Die Weine überzeugen durch ihre sehr hohe Sauberkeit, sie sind schwefelfrei von perfekter Qualität. Anlässlich der Präsentation von Les Vinifilles in Zürich im Frühjahr 2016 war es sofort klar, Marie Chauffray kommt unters Dach von Cavino, das wird auch unser Wein.

Die Domaine ist so klein und gleichzeit so erfolgreich, sodass deren Weine sehr, sehr schnell jeweils vergriffen sind.

Uvadevida, Toledo

Uvadevida ist ein sehr kleines, handwerkliches Familien-Weingut, gegründet und geleitet von Carmen López Delgado. Zusammen mit Luis Ruiz Martin hat sie sich ganz dem biodynamischen Weinbau verschrieben. „Si cuidamos la tierra, cuidamos de nosotros“.
Die beiden zeigen mit ihren Weinen wie sie leben und denken. Die Weine repräsentierten quasi die Lebenslinie der kleinen Parzelle Santa Olalla. Nach langer Krankheit war Carmen klar, dass man der Erde, den Pflanzen und sich selbst sehr Sorge tragen muss. Wein soll ein Naturprodukt sein, ohne Kupfer und Schwefel, Herbizide und Pestizide, ohne Gift, synthetische Enzyme, Industriehefen, Schönungsmittel. Sie verfolgen konsequent die Philosophie von Rudolph Steiner, achten auf die Geometrie des Standorts der „lebenden“ Pflanze um ihre Energien zu harmonisieren. Das Resultat gibt ihnen Recht: hervorragende, aussergewöhnliche, natürliche Spitzenweine. Diese unterscheiden sich von Jahr zu Jahr und nicht standardisiert auf den Kundengaumen getrimmt.
Los vinos deben ser el reflejo del pensamiento de un hombre o de una mujer

Didier & Hélène Vordy, Minerve

Konsequent wird bei den Vordys biologisch und bio-dynamisch gearbeitet.
Die Region des Katharer-Städtchens Minerve liegt abgeschieden, am Fusse der Montagne Noir, im Hinterland zwischen
Carcasonne und St. Chinian. Minerve liegt am Zusammenfluss von La Cesse und Le Briant.
Diese Flüsse bilden einen Canyon auf deren Felsen Minerve thront.
Hier war einer der letzten Zufluchstorte der Albigenser. Nachdem Papst Innozenz III in Beziers die Inquisition begann mit dem
Befehl: „Caedite eos, novit enim Dominus qui sunt eius!“ (schlagt alle tot, Gott wird die Rechtgläubigen kennen) flohen und verschanzten
sich im Jahre 1209 eine kleine Gruppe der Katharer im befestigten Städtchen, nach wochenlanger Belagerung ergaben sie sich den Kreuzrittern.
Trotz versprochener Freiheit wurden über 140 Katharer auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Heute geht es in der Causse weniger mörderisch zu und her. Das 140-Seelendorf mausert sich seit ein paar Jahren zu einem der
schönsten Touristen-Ziele der Region. Diverse gute Restaurants, Museen über die bewegte Geschichte, die geologisch einzigartige,
unterirdische Flusswelt und der gute Wein lohnen einen Abstecher, Didier Vordy ist nebst Winzer hier der Gemeindepräsident,
sein Schwager führt die Beiz an der Stadtmauer in die wir uns bereits vor 35 Jahren verliebten.

Arnuldus, gut gegen Sommer-Schnupfen!

Ein Conditum Paradoxum oder ein Jointväntscher zwischen Cavino, chateaux-carton und Tea-Pearl-Stäfa, entstanden am Stammtisch des Rössli Stäfa.
Die Ursprünge der Würzweine gehen weit in die Antike zurück und werden später auch von Plinius und Apicius in seinem Kochbuch erwähnt.

Arnuldus de Villanova, ein Kreuzritter der in seiner Zeit im Orient nicht Muslime meuchelte sondern sich vielmehr deren Wissen
in der Kunst der Destillation, der Medizin, Chemie und Pharmazeutik aneignete, hat den Gewürzwein im 12Jh nach Südfrankreich gebracht.
An der Universität Montpelliers forschte er im Auftrage der Könige von Aragon. Er dokumentierte als erster die heilende Kraft des Ypocras.
Der Trunk aus Rotwein und raren, enorm teuren Gewürzen aus Asien, Afrika und dem Orient wurde bei Minnesang nur in den Trutzburgen
der Katharer-Fürsten und an den Höfen der Aragonier in Albi, Foix und Toulouse getrunken.
Villanova galt nach seiner Rückkehr selbst als Häretiker (Katharer) und Alchemist.
Der Konflikt der Kreuzzüge hat in zum Glauben an den Dualismus bewogen.
Als Importeurin von Languedoc-Roussillon Weinen zollen wir ihm aber alle Ehre, gilt er doch als Begründer des Rivesaltes
und damit indirekt des Sherries und Portweins.
Ypocras haben wir zu seinen Ehren kreiiert zusammen mit dem Stäfner Teehaus Tea Pearl


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BOX-MATCH wie in den goldenen 20ern

Letzten Sommer hat Marc Benin für chateaux-carton.ch den zweiten "vin en box contre la crise" assembliert.
Nach 10monatigem Ausbau im Fass ist er nun bei Cavino eingetroffen, ein Wein der Super-League im Bag.

VIN EN BOX CONTRE LA CRISE (BIB superieur)

Domaine de Ravanès, Marc Benin, Aspiran
Merlot, Cabernet-Sauvignon, Alicante, Petit Verdot (4x75cl) 62.00

Die zweite Ausgabe des Vin en boxe contre la crise ist da, eine Spitzencuvee zum Thema Krisen, Krisen, Krisen.
Regen-Attacken auf die Schweiz, superstarke Währung, Putins-Crime-Halbinsel, Pleite-Griechen, Vulkanausbrüche,
Klimawandel, IS, die Schwiegermutter zu Besuch - Mit Vin en boxe lassen sich Krisen besser verarbeiten.
Vergessen Sie ihre Ramschpapiere, investieren Sie in BOXE.
Hier kommt definitiv kein Lehman-Product, mit 13% Vol-Rendite voller Power und Erotik, eine satte Linke Fruchtigkeit,
eine tiefgezogene Rechte delikater Gewürznoten, eine Finte Vanille und Schokolade gekeltert im Jahre 1 der Banken-Krise.
Geniessen Sie das Leben und setzen auf ein volles KO auf die Bankenkrise: super Wein, super Preis,
selbst Bänker können sich dies leisten; ein KO auf die Klimakrise: 50% weniger CO2-Ausstoss;
ein KO auf die Müllberge: 85% weniger nicht wiederverwertbaren Abfall;
ein KO auf den Mainstream: probieren, entdecken, geniessen; ein KO auf die Moralisten,
Schluss mit depressivem Krisengetratsch, Carpe Diem (Prod: 250 Bib à 3l)

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Die ultimativen Qualitäts-Junkies: Silvia Puig & Pieter Truyts

zwei Menschen die alles geben damit es uns gut geht.
Pieter Truyts reisst sich laut dem Intro auf seiner homepage brotsrestaurant.com buchstäblich sein eigenes Herz
aus dem Leib um es frisch für seine Gäste zuzubereiten. Brots ist das derzeit angesagteste Top-Restaurant Kataluniens.
Serviert werden hier die äusserst raren, wirklichen Garagen-Weine von Silvia Puig.

Pieter & Silvia sind verheiratet und haben zwei Kinder, Julia und Bernat, nein eben nicht nur zwei sondern vier.
Pieters heisst Brots und Silvia's El Vermells

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Bei schönstem Sonnenschein haben viele Gäste der Militärkantine St. Gallen die Weine von Josep Puiggros genossen


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INTO THE RED - UNSER WEIN FÜR DIE KÜCHE


Die Revolution findet in der Küche statt. Zitronen, Orangen, Beeren, Aepfel in Stücke geschnitten,
Zucker etwas Likör und INTO THE RED, fertig ist die Sangria des einstigen spanischen Widerstandes....
Zimt, Karkadenblüten, Zitronen, Sternanis, Honig und INTO THE RED, Mütterchen Babuschka in Sibirien kann sich am warmen Glühwein laben.....
Zwiebeln, Knoblauch, Wurzelgemüse, Tomatenmark und viel reduzierter INTO THE RED, am Braten haben selbst Wladimir Iljitsch, Morks & Bengels seine helle Freude.
INTO THE RED ist ein in die Jahre gekommener, einst hervoragender Rotwein. Als Basis für Sangria, TeeWy,
Glühwein oder für die Küche eignet er sich wunderbar.
INTO THE RED im roten Bereich sind aber auch unsere Buchhaltungs-Zahlen, denn Lenins liebster Roten
wird weit unter seinem einstigen Gestehungspreis verkauft. Typisch (Fehl)-Planwirtschaft.

3 LITER 13.50

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Trilogie mit drei neuen Weinen von Secegas

Rechtzeitig auf das Jahresende kommt Hugo Guiamares mit drei neuen Weinen auf den Markt.
SECECAS erweist sich dabei als noch weitgehend unbekanntes Terrain, als eine Parzelle auf der sich kurrlige Rebsorten erhalten
haben wie auf Galapagos kurrlige Vögel. Naheliegend: die Trilogie der neuen Weine wurde dann auch diesen Vögeln gewidmet.
Dem Atuba mit den weissen Füssen, dem ulkigen Nebouxii der seinen kurrligen Balztanz in blauen Schuhen vollführt und dem Sula
mit seinen eleganten, roten Stilettos.

In Original 3er Holzkistchen für 55.20

Trilogie sFr. 55.20

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Die Bodegas Sonpuig ist eine Familienkellerei die Spitzenweine keltert. Sie liegt in Puigpunyent, nordöstlich von Palma de Mallorca.
Es werden ausschliesslich eigene Trauben verarbeitet, diese werden von Hand gelesen. Seit Jahren arbeitet Raimundo mit den gleichen Erntehelfern.
Die moderne Kellerei ist in ein Gebäude aus dem Jahre 1597 integriert und befindet sich in nächster Umgebung der Reben. Diese gehören zu den ältesten Parzellen des Dorfes. Im Inventar von 1597 sind bereits mehrere Gebäude mit Räumen und Zimmern aufgeführt, darunter Ställe, ein Lagerraum für Olivenöl mit Oelpresse und ein kleiner Weinkeller. Selbsteinkelterung war auf Sonpuig also bereits vor fünfhundert Jahren die Devise.

30.000 Flaschen produziert die Familie von Raimundo Alabern pro Jahr, damit zählt man zu den kleineren Weingütern auf Mallorca. Etwa die Hälfte geht direkt ab Hof an private Kunden und Touristen, die andere Hälfte in den Export.
Die Weine von Sonpuig präsentieren sich sehr elegant und zurückhaltend im Alkohol, gerade richtig um beim Trinken von der Insel einmal "Ballermannfrei"zu Träumen.

Die kargen Zeiten sind vorbei, nun gibt es sie auch in St. Gallen, die Weine von CAVINO

im wunderbaren, historisch renovierten Hotel Militärkantine.
Ein Besuch auf der homepage lohnt sich, buchen Sie noch heute ihre Suite, so schön haben Sie schon lange nicht mehr gefeiert,
gegessen, getrunken, in der offenen Wanne gebadet und danach geschlafen. www.militaerkantine.ch

20 Jahre Genossenschaft CAVINO
30 unserer WinzerInnen zeigten über 100 ihrer Weine
gratias, obrigado, merci, grazie, danke es war wundervoll!!


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Un explosion de sabor: "Vins Oubliée, Rancios, Sherrys"

eine spannende Welt echter Terroir-Weine aus dem Süden Frankreichs und Spaniens - zu Entdecken bei Cavino.
Geschichten von verlorenen Fässern, von Traditionen aus dem 13ten Jahrhundert, von extrem gevorderten Geschmacksknospen....
Die Welt der Vins Oubliée, der Rivesaltes, Rancios und Sherrys liegt definitiv nicht am Mainstream.

z.B.

Bou'chou Rancio sec

manchmal macht die Natur nicht was die Winzerin will, manchmal vergisst der Winzer den ungstümen Wein, der einfach nicht
vergären wollte, in die Destillerie bringen. Zehn Jahre später haben Hefen und Flor die Arbeit endlich abgeschlossen.
Cavino hat die eigenwillige Barrique im Keller der Domaine Bourdic wiederentdeckt - ein Ranchio vom Feinsten, exklusive abgefüllt in 444 Halbliterflaschen - nun liegt es an dir den passenden Käse dazu zu servieren. >>>2030+
Vin issu de raisins surmâris, VDT de France, Grenache (Sherry-Tip)
50cl 29.70

Sherry, Wein mit viel Tradition

1264 eroberte König Alfoso X von Kastilien Jerez von den Mauren zurück. Dies veränderte die Lage in der Region radikal.
Jerez de la Frontera markierte die Grenze zum arabischen Granada unter Nasrid. Gewalt, Überfälle und Krieg dominierten.
Um dies zu stoppen überschrieb der Monarch die Ländereien an der unruhigen Grenze an seine Militäroffiziere,
Fernán Ibáñez Palomino, einer der besten Miltärs leihte sein Name für eine der neu gepflanzten Weinsorten.

Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Exporte nach England im Tausch gegen englische Wolle.
Die steigende Nachfrage von englischen, französischen und flämischen Händlern brachte der Region Wohlstand.
1420 erliess König Enrique III von Kastilien ein Dekret das das umplazieren von Bienenhäuschen zur Befruchtung der Blüten regelte.
1483 erfolgten die ersten DOC Erlasse

Nach der Heirat von Catharina von Aragon, der jüngsten Tochter des spanischen Monarchen mit König Arthur von England und später
mit König Henry VIII begann der Überseehandel richtig zu blühen. Catharina verkündete stolz: "Der König, mein Mann trinkt die besten Weine aus den Kanaren und aus Jerez selbst."

Sherry wurde aber nicht nur nach Europa exportiert. Die Entdeckung Amerikas eröffnete schnell einen florierenden Überseemarkt in den eroberten Gebieten. Zur Zeit der grossen geographischen und epischen Entdeckungen wurde manches Ereignis mit Sherry begossen. Magellan schipperte 417 Weinschläuche und 253 Fässer Sherry für seine lange Reise. Nach der Weltumsegelung kehrte die Nao Victoria unter dem Komando von Kapitän Juan Sebastian Elcano nach Sanlucar zurück - der Manzanillo floss in Strömen.

Die Eroberung der immensen neuen Welt wurde durch die spanische Krone über den Hafen von Sevilla gefördert. Die "Casa de Contratacion" (Handelshaus) in Sevilla organisierte und überwachte den kommerziellen Handel und die Kolonialisierung. Für die sehr nahe an Sevilla gelegene Region von Jerez und dessen Weine war dies von immensem Vorteil. Sie handelten mit dem König aus, das ein Drittel der Schiffsladung aus Produkten der Region bestehen muss.
1680 erfolgte ein Dekret das dem Hafen von Sevilla das alleinige Recht für den Handel mit Indien übertrug. Dieses bis in die heutige Zeit reichende Monopol bescherte den Sherryproduzenten immensen Reichtum. Händler aus Italien wie Spinola, Conti, Colarte siedelten in Jerez und investierten in den Weinanbau. Ab und zu gelangte ein Schiff in die Hände von Piraten die die Beute dann in London verkaufte. Der Grösste Raub gelang Francis Drake der 1587 Cadiz angriff und mit 3000 Fässern Sherry abzog. Dieser Feldzug löste in der Londoner Scene einen eigentlichen Sherry-Boom aus. Elisabeth I bezeichnete den Sherry als den besten Wein schlechthin. Ihr Kommentar führte zu einem wahren Hipe, der Konsum musste limitiert werden und King James orderte per Gesetz eine tägliche Lieferung von 12 Gallonen (48 Liter)

Die Schriften von William Shakespeare vermitteln einen Eindruck der enormen Popularität dieses Getränks. Zusammen mit seinem Freund Ben Johnson trank er täglich mehrere Flaschen in der "Bear Head Tavern".

Die Engländer haben den Sherry nicht erfunden, noch heute aber importieren sie mehr als alle anderen. Noch vor den Spaniern, die leider ihr eigenes Kulturgut mehr und mehr gegen ein Industrie-Bier tauschen.